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Picasso, my little devil ... I gew. am 12.06.2004 I Beagle
Picasso ist mein kleiner Teufel, mein Satansbraten und irgendwie auch völlig anders als Oskar. Picasso, oder das Bagel, ist im Grunde ein recht gemütlicher Beagle, der bereits im ersten halben Jahr mehr oder weniger Chaos verursachte und einen, mir bis dahin nicht gekannten, Jagdtrieb entwickelte. Den hat Picasso zwar bis heute nicht abgelegt, aber wir konnten ihnr durch intensives Training doch etwas eindämmen. Eine große Hilfe war dabei seine enorme Verfressenheit, durch die ich ihn in (fast) jeder Lebenslage auf mich konzentrieren kann. Überhaupt entwickelt das Bagel beim Erspähen von Futter ein Verhalten, welches man schon nahezu als hysterisch bezeichnen kann. Angeblich sei dies typisch für die Rasse, aber manchmal frage ich mich, ob es wirklich noch normal ist, dass ein Hund für einen Brötchenkrümel über Tische und Bänke geht, dabei fast einen Herzkasper bekommt und sich überhaupt bei der Fressenbeschaffung fast umbringt *augenroll*

Im Grunde seines Herzens wird Picasso immer ein kleiner Terrorist bleiben, ein Hund, der mich in der Vergangenheit immer wieder in Situationen brachte, bei denen ich am liebsten im Erdboden versunken wäre. Um ihn einigermaßen in geordnete Bahnen zu lenken, besuchte ich zunächst eine Hundeschule mit ihm, wo wir das erste mal vom Agility hörten. Mittlerweile trainieren wir im Hundesportverein Nidderau-Erbstadt e.V. und nehmen regelmäßig an Agilityturnieren teil, bei denen sich das Bagel gar nicht mal so schlecht anstellt Picasso ist auf alle Fälle ein absolut liebenswertes Kerlchen, mit reichlich Flausen im Kopf, damit es mir auch ja nicht langweilig wird. Er ist unheimlich anhänglich, verschmust und stellt einen täglich vor neue Abenteuer bzw. Herausforderungen. Gerade das macht das Leben mit dem Beaglechen jeden Tag unheimlich spannend und ich hoffe, dass er es auch noch in den kommenden Jahren so sein wird ...

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