
Oskar ist meine treue Seele, mein Herzenshund, den ich mir immer gewünscht habe. Oskar ist mein erster eigener Hund, der nach langen und vielen Überredungen im Jahr 2000 bei uns einziehen durfte. Er hat es mir immer recht einfach gemacht, eine Hundeschule hat er das erste mal mit 5 Jahren betreten. Damals hatte ich mit Picasso Agility angefangen und wollte es spaßeshalber auch einmal mit Oskar ausprobieren. Dass mein Charmebolzen irgendwann einmal turniermäßig diesen Hundesport betreiben wird, war uns zu dieser Zeit noch nicht klar. Doch zunächst musste mein Chaot erst einmal die Begleithundeprüfung bestehen und das gestaltete sich im Training nicht selten etwas schwierig, denn häufig zeigte sich Oskar mehr oder weniger lernresistent. 2007 war es dann soweit: Oskar durfte zur Prüfung antreten, mit seiner Art wickelte er die Richterin ganz schnell um die Pfote und wurde am Ende sogar Tagesbester.
Seitdem starten wir auf dem ein oder anderen Agilityturnier, haben dabei mehr oder weniger chaotische Läufe, aber jedesmal eine Menge Spaß.
Und wenn wir nicht auf dem Hundeplatz bzw. im Parcour stehen, dann tobt Oskar mit Picasso oder seinen Hundekumpels über die Wiesen, jagt Bällchen und Frisbees hinterher, plantscht im Wasser oder fröhnt seiner größten Leidenschaft: dem Mäusebuddeln.
2010 wird Oskar nun schon zehn Jahre und ich bin froh, dass der Kerl noch so fit ist. Mit Jungspunden kann mein Chaot noch locker mithalten, ja, wenn er will, steckt er die auch locker in die Tasche.
Flitzen, Toben und Gagasein machen ihm immer noch am meisten Spaß und ich hoffe, dass das auch noch ein paar Jahre so bleibt!

Picasso ist der zweite Chaot meiner kleinen Meute und in all den Jahren, die er schon bei uns ist, auch mein Lehrmeister geworden.
Er hat mich gelehrt, Geduld und Nerven wie Stahlseile zu haben - Nerven, die man braucht, wenn sich der kleine Satansbraten mal wieder als äußerst taub outet.
Picasso ist ein Beagle, wie es im Lehrbuch steht: stur und Jäger durch und durch. Mit letzterem haben wir aber in all der Zeit gelernt, umzugehen und es auch geschafft, ein wenig einzudömmen.
Gleichzeitig ist Picasso ein absolut liebenswerter und unheimlich anhänglicher Kerl. Er liebt es, Tricks mit dem Clicker beigebracht zu bekommen und zeigt sich dabei als äußerst clever.
Durch Picasso sind wir zum Agilitysport gekommen. Nachdem er das Welpen- und Junghundeprogramm durchlaufen hatte, schnupperten wir in einen Agilityanfängerkurs rein ... der Anfang unserer Hundesportleidenschaft. Heute besuchen wir regelmäßig Turniere und der kleine Satansbbraten stellt sich nicht einmal so schlecht dabei an.
Und wenn wir nicht auf Turnieren unterwegs sind, dann versucht sich der kleine Satansbraten gerade beim Fressenklauen. Dabei erweist sich Picasso nicht selten als äußerst dreist und geht dafür wortwörtlich auch über Tisch und Bänke.
Offensichtlich ist es mit dem Beaglechen nie wirklich langweilig, jeder Tag bleibt ein Überraschung und das macht das Zusammenleben mit Picasso auch so spannend!